Interview mit Pfarrer Torsten Ret

Heute folgt schon der vierte Teil unserer Interviewreihe „Menschen der SEWK“. Der Leiter unserer Seelsorgeeinheit Pfarrer Torsten Ret hat uns verschiedene Fragen beantwortet und gibt dadurch Einblick in seinen Arbeitsalltag.

  • Wie haben sich seine Aufgabenbereiche durch die aktuelle Situation verändert?
  • Welche Aufgaben hat er im Rahmen der Liturgie bekommen?
  • Wie empfindet er die veränderte Form Gottesdienst zu feiern?

Lassen Sie sich überraschen!

Kommentare und Fragen sind willkommen!

Wer noch mehr zu der Interviewreihe erfahren möchte, darf gerne auf unserem Instagramkanal vorbeischauen: sewk_verbunden

2 Gedanken zu „Interview mit Pfarrer Torsten Ret“

  1. Danke, Laura für dieses schöne Interview.

    Ja, ich muss schon zustimmen, dass es schade ist, dass wir nicht im Gottesdienst singen können, denn beim gemeinsamen Singen , mir geht das jedenfalls so, kann ich noch mal ganz anders in dieGemeinschaft ein-/untertauchen., manchmal bin ich auch versucht, in den Gesang, vor allem beim Halleluja einzustimmen.
    Andererseits genieße ich auch bisweilen, nicht singen zu brauchen und dem Gesang der Kantoren zu lauschen , einfach zu genießen oder auch das Orgelspiel
    ganz anders wahrzunehmen: Augen zu und mit dem Ohr einmal nach hinten zur Empore gerichtet und dann wieder nach vorne Altar, ganz neues Hör-Gefühl
    (P.S. Hab neulich ausprobiert,zu Hause, ob ich überhaupt noch gscheit singen kann,
    fand es ginteressant mal wieder die eigene Singstimme zu hören).
    Auch gelingt es mir besser, mehr auf die Texte (Lesungen, Evangelium) zu hören und mich damit zu beschäftigen, aber auch auf Gebete wie Tagesgebet, Hochgebet,… .

    Eine Frage an Pfarrer Ret: Was lesen Sie zur Zeit alles inhaltlich.
    und die große Anzahl von Büchern, die Sie gleichzeitig lesen, ließ mich aufmerken

    Normalerweise lese ich keine Bücher gleichzeitig, das schaffe ich nicht gut -lese zwar viel- aber jetzt zur Coronazeit tue ich das, es sind sehr unterschiedliche Bücher: am meisten beeindruckt hat mich ein Buch über einen 12 jährigen Jungen in England, der seit seiner Geburt sehr behindert ist(schwere Zerebralparese) und dank der Muter und einer Betreuerin konnte eine Methode gefunden werden, wie er sich verständigen kann Auf dt. heißt das Buch „Endlich kann ich Euch sagen, dass ich Euch liebe: Ich war in meinem Körper eingeschlossen bis ich lernte mit den Augen zu schreiben“
    (engl Titel „Eye can write: A child´s silent soul emerging“
    engl. eye=Auge und I = ich werden gleich ausgesprochen)

    Welches der Bücer, die Sie gerade lesen, Herr Pfarrer , hat Sie am meisten, am nachklingendsten, berührt?

    Nochmals lieben Dank der Interviewerin und dem Interviewten.

    B. Ring-Rohr

    1. Liebe Barbara,
      die Bücher, die Pfarrer Ret derzeit liest, liste ich hier einfach mal auf. Das gibt vielleicht auch Anregung:
      Sodom – Ein Buch eines Journalisten, der viele Mitarbeiter des Vatikans interviewt hat im Blick auf den internen und offiziellen Umgang mit dem Thema Homosexualität und Kirche. Ein ernüchterndes und erschreckendes Buch, das zugleich beschämend ist.

      Mit drei Lamas nach Rom: Ein krebskranker Mann läuft untrainiert mit zwei Freunden und drei Lamas von Deutschland aus nach Rom. Witzig geschrieben.

      Aus der Tiefe des Herzens: Eine einseitig, theologisch unsauber argumentative „Verteidigung“ des Priestertums und des Zölibats. Ein diskutiertes Buch

      Demenz: Thomas Jens schreibt über seinen dementiell veränderten Vater Walter Jens. Sehr beeindruckend, ehrlich und schön geschrieben.

      Gott hat auch mal einen schlechten Tag: Eine kleine, lebensfrohe und -bejahende Tochter mit einer psychisch kranken und a-sozialen Mutter trifft auf einen lebensmüden Mann, der seine Familie bei einem Hubschrauberunfall verloren hat. Sie macht mit ihm ein Deal…

      Oscar Wilde: eine Biographie über den SChriftsteller

      Die Kunst des Führens: ein erfahrener Leiter einer Einrichtung mit christlichem Hintergrund schreibt in kleinen Kapiteln seine Prinzipien für die Kunst des Führens

      So sterben wir: Bestseller zum Thema: In nüchtern und wissenschaftlichen Beschreibungen berichtet der Autor für den Leser, was mit ihm auf dem Krankenbett in seinem Sterbeprozess geschieht. Für die Nachtlektüre nicht ganz geeignet.

      Vor allem das erste Buch ist sehr spannend.

      Liebe Grüße
      Monika

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