Nicht Pause von Gott, sondern mit Gott

Mitten in den Ferien. Für die Schüler und auch für viele von uns Erwachsenen heißt das, dass für eine Weile die Uhren etwas anders ticken. Ausschlafen, entspannen, das Leben etwas mehr genießen, vielleicht sogar in den Urlaub fahren. Schön, wer das jetzt kann oder zumindest die Aussicht darauf hat. Ferien sind nicht Pause von Gott, sondern mit Gott: bei ihm an- und zur Ruhe kommen, genießen, was seine Schöpfung an Schönem bereithält; bei ihm loslassen und auftanken.

Doch nicht jeder kann nun eine freie Urlaubszeit genießen. Viele Menschen gehen zur Arbeit, beispielweise Mitarbeitende bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst, bei der Polizei, im Gefängnis, beim Ordnungsamt, beim Gesundheitsamt, in der Personenbeförderung, in der Gastronomie, in Lebensmittelgeschäften, Bäckereien sowie in Pflegeberufen, Mitarbeiter in Seniorenheimen oder Krankenhäusern, Laboren, Corona-Teststationen. Die Menschen dort sind auf Hilfe angewiesen, sie brauchen immer jemanden, der für sie da ist. Ein Akt der Nächstenliebe, was die Pflegekräfte dort leisten.

Thomas Ries

Ein Gedanke zu „Nicht Pause von Gott, sondern mit Gott“

  1. Das ist ein sehr wichtiger Beitrag, der gerade die in den Blick nimmt, die nicht weg gehen können, weil sie in den genannten Bereichen die Stellung halten, das ist sehr wertschätzend!
    Danke dafür!
    B. R.-R.

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