Allerheiligen und Allerseelen

Am kommenden Wochenende bzw. am Montag feiern wir wie jedes Jahr Allerheiligen und Allerseelen. Viele von uns werden auf den Friedhof gehen und die Gräber Ihrer Angehörigen besuchen.

Ich möchte Ihnen heute dazu eine Frage stellen. Und ich hoffe, dass Sie unten im Antwortfeld vielleicht sogar eine Antwort hineinschreiben.

Wie stellen Sie sich den Himmel vor? Eine schwierige Frage, ja. Und doch eine sehr wichtige, bei der die Antwort, dass wir das so genau nicht wissen können, zwar stimmt, uns aber noch keine Hoffung gibt.

Welches Hoffnungsbild von der Ewigkeit haben Sie? Jesus selbst hat den Himmel immer wieder „bebildert“, sehr wohl wissend, dass dies „nur“ Bilder sind. Aber diese Bilder haben im guten Fall die Kraft in uns Hoffung zu wecken. Unsere Bilder sind von der Erde her gedacht und sie stellen uns das größtmögliche Glück vor Augen.

Wir sind und sollten frei sein, mit den biblischen Bildern umzugehen. Für mich ist z.B. die Aussage, dass wir Gott schauen werden, ganz tief und weit. Gott ist mir so oft verhüllt und ein Rätsel, dass dieses Bild, dass wir Gott schauen werden, eine tiefe Sehnsucht und Hoffnung in mir weckt. Ja, das wäre sehr schön, Gott zu „sehen“.

Dagegen macht das Bild vom himmlischen Hochzeitsmahl für mich nicht so viel Sinn, weil es in mir nichts Positives auslöst. Ich stelle es mir langweilig vor, in alle Ewigkeiten an einem gedeckten Tisch zu sitzen. Und in Zeiten, in denen wir ein Drittel aller Lebensmittel wegschmeißen, kann ich dieses Bild nicht angemessen wirken lassen. Zur Zeit Jesu bedeutete es Fülle, Glück und „Satt-Sein“, heute bedeutet es „noch mehr essen“, noch mehr „Kilos“ und „Abnehmprogramme“. Ganz wichtig: Das sind meine Gedanken dazu, Sie können das ganz anders empfinden.

Also: Wie stellen Sie sich den Himmel vor? Welche Hoffnungsbilder haben Sie?

-> bitte hier unten aufschreiben!

Viele Grüße, Ruth Fehling

3 Gedanken zu „Allerheiligen und Allerseelen“

  1. Weißt du wo der Himmel ist,
    außen oder innen.
    Eine Handbreit rechts und links,
    Du bist mitten drinnen.

    Weißt du wo der Himmel ist,
    nicht so tief verborgen.
    Einen Sprung aus dir heraus.
    Aus dem Haus der Sorgen.

    Weißt du wo der Himmel ist,
    nicht so hoch da oben.
    Sag doch ja zu dir und mir.
    Du bist aufgehoben.

    Beim Wort „Himmel“ kommt mir immer dieser Text in den Sinn.
    Und ich kann ihn mir so vorstellen:
    ….wie Zuckerwatte ☺️ und ich bin das Holzstäbchen mittendrin 😉
    frei von Sorgen, eingebettet, flauschig weich ….

  2. Im Vertrauen auf das, was Jesus vom Himmel sagt, hoffe ich das in der Ewigkeit zu erfahren, und ansonsten ist der Himmel für mich einfach da, um uns, für mich sehr beruhigend, (da bleibe ich in meinen Worten zurückhaltend, denke keine Worte würden beschreiben können, was Himmel ist, Himmel steht für mich einfach für etwas Gutes) wohl angemerkt, Anderes dagegen ist sehr beunruhigend.
    Liebe Grüße,
    B. R.-R.

  3. Himmel

    du mein Sehnsucht Ort
    zu dir möcht ich kommen.

    Da wird gesungen und gelacht,
    vor Freude kann ich nur Tanzen.

    Ich bin geliebt
    Ich bin geborgen

    Keine Träne wird mehr geweint
    Kein Schmerz
    Kein Leid mehr wird sein.

    Wir werden uns wiedersehen
    und in den Armen halten

    nach Hause kommen
    Heimat mein.

    Und bis es soweit ist
    Lebe ich hier auf Erden

    Und manchmal begegnet
    mir schon Hier
    ein Stück Himmel-

    dass ich schmecken kann,
    wie wird es sein.

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