Zweite Welle und ich besuche mich

Thomas Ries

Die von vielen Experten vorhergesagte zweite Welle ist jetzt da. Sie ist mit einer Wucht gekommen, die ich so nicht erwartet hatte und auch nicht erwarten wollte. Die Pandemie ist eine Katastrophe, weil sie immer mehr Menschen so hart trifft.

Angesichts der steigenden Zahlen und der verschärften Regeln musste ich an ein Wort von Karl Valentin denken: „Heute Abend besuche ich mich mal. Mal sehen, ob ich daheim bin.“ Vielleicht schmunzeln auch Sie, wenn Sie dies lesen, aber Hand aufs Herz: Wie ist es mit unserer Fähigkeit bestellt, wirklich „bei uns daheim“ sein zu können? Angesichts der uns zur Verfügung stehenden Zeit gibt es viele Möglichkeiten zum „Zeitvertreib“. Vielem renne ich nach. Nicht wenige sprechen vom „Freizeitstress“: Das und jenes noch unternehmen, to do Liste abarbeiten, Erledigungen machen, diesen und jenen noch unbedingt treffen und das eine oder andere haben wir ja auch schon lange nicht mehr gemacht. Machen wir uns nicht manchen unnötigen Stress selbst?

Versuchen Sie es doch mal mit einem Besuch „bei sich selbst“!

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall, dass Sie gut „bei sich daheim“ sein können, ganz unabhängig von Corona.

Ein Gedanke zu „Zweite Welle und ich besuche mich“

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