Wir brauchen einen langen Atem

von Thomas Ries

Draußen wird es immer später hell, immer früher dunkler und auch immer kälter. Wir sind mitten in der Pandemie. Ein Impfstoff wird kommen! Aber schnell kann aus dieser guten Nachricht eine Enttäuschung werden, da er noch auf sich warten lässt.

Wir kennen die Richtung, wir haben auch einen Kurs, nur können wir nicht einschätzen, wie lange diese Reise noch dauert.

„Wir brauchen einen langen Atem.“ Dies schreibt Karl Lehmann in seinem Buch „Die Stille suchen“ zum Advent, der am Wochenende beginnt. Jedes Jahr höre ich: Advent heißt warten. Jedes Jahr bemühe ich mich: Stille und Ruhe im Advent „zu machen“ und jedes Jahr durchkreuzen die adventlichen, vorweihnachtlichen und weihnachtlichen Termine meine Pläne. Dieses Jahr nicht. Es gibt keine Weihnachtsfeiern im Advent – viele Termine fallen aus. Aber der Advent findet trotzdem statt. Wir werden dieses Jahr „einen langen Atem brauchen“.

Ihnen und euch allen einen guten Start in den Advent,

Thomas Ries

Ein Gedanke zu „Wir brauchen einen langen Atem“

  1. Vielleicht ist es einfach mal gut und tut gut, im Advent wirklich auf das zurückgeworfen zu sein, aber positiv formuliert, sich auf das zurückziehen zu dürfen, was Advent auch meint: Ruhe, Stille, warten, hoffnungsvolles Warten,…
    einfach still sein, still werden, weniger machen brauchen,… !

    Danke für den Artikel!
    Barbara R.-R.

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