Rote Karte für den Black Friday

27. November. Black Friday. Für die Nachhaltigkeit ist das ein schwarzer Tag.

Viele geben sich dem Kaufrausch hin und profilieren sich als Schnäppchenjäger. Doch brauchen wir wirklich alles, was wir da kaufen?

Ich bin bei Greenpeace Pforzheim aktiv, in meinem privaten Leben. Heute hatten wir einen Stand in der Fußgängerzone. Für diesen Beitrag hier auf dem Blog habe ich unsere Plakate fotografiert. Wir wurden sogar von Baden-TV interviewt – heute Abend um 18 Uhr 🙂 wird das ausgestrahlt.

Wir haben auf verschiedene Themen aufmerksam gemacht.

Bildrechte Sarah Bickel

Immer noch landen viel zu viele Retouren im Müll. Das betrifft nicht nur Amazon und hat auch etwas mit dem deutschen Steuersystem zu tun.

Also: Erst denken und dann kaufen. Oder: Schuhe kauft man besser im Laden, man muss sie einfach anprobieren. Oder: Wenn ich „es“ nicht brauche, gar nicht kaufen.

Neben der Retouren-Problematik haben wir die Passanten auch auf alternative Geschenkideen aufmerksam gemacht.

  • Es muss nicht immer neu sein. Second-Hand ist Trend. Läden und Online-Einkaufsmöglichkeiten sprießen wie Pilze aus dem Boden.
  • Spenden statt schenken!
  • Eine gemeinsame Aktion schenken.
  • Etwas schenken, das verbraucht wird und nicht als Staubfänger in der Wohnung ein trauriges Dasein fristet.
  • Patenschaften verschenken, z.B. für ein Tier im Karlsruher Zoo.
  • Auf Nachhaltigkeit, Transportwege und fairen Handel achten

Also:

Viele Grüße, Ruth Fehling

Bildrechte: Das Foto mit den zwei Personen ist von S. Bickel, die anderen von Ruth Fehling

3 Gedanken zu „Rote Karte für den Black Friday“

  1. Danke, Ruth, für diesen Beitrag

    Wir können viel tun: Gerade bei unseren kleinen KIds, aber auch für uns selber ist second-hand Kleidung eine gut, praktische, sparsame Idee.
    Oder dass Geschwister wo möglich- wieder die Klamotten von einem an den anderen abgeben.
    Früher hatte das andere GRünde, heute ist das u.a. nachdenkens und nachahmenwert.
    Im Bereich Kleidung kann man da viel machen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Und in der Tat, sollten wir unseren Handel vor Ort unterstützen.

    Allen einen gesegneten Advent.
    B. R.-R.

  2. Gerade als Christen sollten wir uns darüber Gedanken machen, wie wir mit den Ressourcen, die uns Gott zur Verfügung gestellt hat, umgehen. Er hat uns zwar gesagt, dass wir die Erde „in Besitz nehmen sollen“ (1. Mose 1, 28 HFA), aber mit keinem Wort hat er gesagt, dass wir sie zerstören und somit unserem Nächsten seine Lebensgrundlage nehmen sollen. Wir tragen nicht nur eine Verantwortung für uns selbst, sondern auch für die Menschen, die unsere Konsumgüter unter schlimmsten Umständen produzieren.

  3. Liebe Ruth, natürlich gibt es Menschen, denen finanziell das Wasser bis zum Hals steht und die wenig Spielraum für ein ökologisches Leben haben. Viele haben aber von allem zu viel. Warum dann also noch mehr?
    Danke für deinen Beitrag, das spricht mir aus dem Herzen.
    Liebe Grüße Ralf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

The maximum upload file size: 2 MB. You can upload: image.