Das Bundesverfassungsgericht hat das Klimaschutzgesetz in Teilen für verfassungswidrig erklärt.

Gestern, am 29. April, gab es ein Urteil des Bundesverfassungsgericht, das in den Kommentaren als „historisch“ bezeichnet wird. Das Klimaschutzgesetz, erst letztes Jahr verabschiedet, ist zu wenig ambitioniert. Das CO2 Budget, das in den nächsten Jahren bisher eingespart werden soll, entspricht nicht dem, was die aktuelle Generation einsparen muss, um der nächsten Generation nicht zu große Lasten aufzubürden. „Generationengerechigkeit“ und die „Freiheitsrechte“ jüngerer Generationen sind zentrale Stichworte.

Im Blick auf den Klimawandel schöpfe ich gerade minimal Hoffnung. Manchmal denke ich, dass wir den Karren bereits an die Wand gefahren haben, und ich frage mich dann, was es bedeuten kann, „christlich“ zu hoffen. Ich weiß es dann nicht.

Beten wir für diese Schöpfung – und tun wir das uns mögliche, dass unsere Kinder in einer lebenswerten Welt aufwachsen können.

Am Montag gibt es hier auf dem Blog einen neuen Text zu den Gaben des Heiligen Geistes, dann ist die Einsicht dran. Einsicht braucht es an dieser Stelle unbedingt, und dann den Mut, das Notwendige zu tun.

Viele Grüße, Ruth Fehling

Ps: Die Photovoltaikgruppe unseres Ausschusses für Nachhaltigkeit ist übrigens auf der Zielgeraden. Das Dach des Kindergartens in Busenbach wird mit einer solchen Anlage bestückt werden. Danke an die Gruppe für ihr Durchhaltevermögen, das war alles nicht so einfach.

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