Winterbilder

Bild: Rebecca Ochs, Etzenrot

Der tolle Winter überrascht uns alle ein bißchen. Die dunkle Jahreszeit ist hell geschmückt und Schneeflocken verzaubern unsere Sinne.

 In diesen Tagen
 die Wälder durchstreifen
 die tief verschneiten
 unendliche Stille hüllt mich ein
 ohne Lärm von irgendwas
 tiefe und zarte Stille
 vollkommene Stille
 ausruhen in einer Welt, die sich ausruht
 und in mir
 die glückliche Gewissheit: Gott ist da. 

 Die Verfasserin ist mir bekannt ...

Wenn Sie schöne Schneebilder gemacht haben, dann teilen Sie sie doch und stellen Sie unten ein.

Danke und Grüße, Ruth Fehling

Kreativität, die wachsen darf, braucht meist nur einen kleinen Anstoß!

So erlebte das bisherige Krippenspielteam Reichenbach 2020 trotz Pandemiebeschränkungen einen gigantischen Zuwachs an „Aktivisten“. Denn was wäre der Text ohne Sprecher, Musik, Bilder, Gestalter, Lichter, Sterne und Deko, Techniker, Umsetzer und Bewerber?
Still – wie die Stille Nacht – die erst zur Heiligen Nacht wurde, weil die Botschaft von Jesu Geburt von einfachen Menschen wie den Hirten aufgenommen, angenommen und umgesetzt wurde. Mitgemacht haben beim Interaktiven Krippenweg ca. 50 kleine und große Menschen aus verschiedenen Gruppierungen und Familien, angesprochen vom 5 köpfigen Projektteam, u.a. aus dem Gemeindeteam Reichenbach, dem KaOT-Team, dem Mahlzeitteam, dem Kita-Team St. Elisabeth Reichenbach, und viele andere, die mir namentlich nicht bekannt sind. Dennoch möchte ich das Rätsel um die Sprecher lösen: Die Kinder haben sie sicher erkannt: Die junge Krippenführerin war Chiara Mareth, weitere Sprecher waren BM Franz Masino, Sven Puchelt, Jürgen Kußmann und Robin Köhler unter der Regie von Susanne Gebhardt und Alexandra Kunz, GRef.
Euch und Ihnen allen gilt unser Dank für das neue und hoffentlich nicht einmalige Projekt Krippenweg (mit den Figurenschnitzern Kerni und Lukas Becker), der vielleicht in der Fastenzeit zum Kreuz – und Auferstehungsweg in unserer Kirchengemeinde führen wird.
Für das Projektteam: Alexandra Kunz, Gemeindereferentin

Impulse und Videos auf das Smartphone

Liebe Kinder, liebe Eltern,
Das Kinderkirchenteam möchte seine Adventsaktion fortsetzen. Wir senden euch kleine Impulse, Videos direkt auf euer Smartphone und bringen so die Kinderkirche zu euch nach Hause! Diese Impulse wollen wir per whatsapp mit euch teilen.
Wenn wir euer Interesse geweckt haben, dann meldet euch unter der Mobilnummer 015121179024 bei Alexandra Kunz.
Wir freuen uns
Das Kinderkirchenteam Reichenbach

Verherrlicht Gott in eurem Leib

1 Kor 6, 13 ff Oder wisst ihr nicht,
dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist,
der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?
Ihr gehört nicht euch selbst;
denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden.
Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

Die Lesung des Apostels Paulus vom aktuellen Wochenende hat es durchaus in sich. Sie hat, neben anderen Texten, eine lange Auslegungstradition, die die Menschen eher in die Irre als zum Heil geführt hat.

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Exegetisches zur Taufe des Herrn – 10. Januar 2021

Heute feiern wir die Taufe des Herrn. Damit wird offiziell der Weihnachtsfestkreis beendet.

Die Erzählungen der Taufe Jesu sind exegetisch interessant, ermöglichen sie uns doch einen Blick in das damalige, historische Geschehen. Alle Evangelien bemühen sich um eine Zuordnung von Jesus und Johannes. Johannes tritt zuerst öffentlich auf. Jesus kommt erst nach ihm. Exegeten gehen heute von einer starken Johannes-Bewegung aus, also dass Johannes wie Jesus Jünger*innen um sich gesammelt hat und eine charismatische Gestalt war. Zwei konkurrierende Bewegungen – und zunächst war nicht klar, wer von den beiden der Gewichtigere ist. Die Evangelien klären das eindeutig. In ihnen wird Johannes als der beschrieben, der zeitlich gesehen vor Jesus auftrat (was wohl der historische Kern ist), jedoch nur, um auf Jesus hinzuweisen. Johannes macht sich klein, er ist nur der Vorbote. Er tauft nur mit Wasser, Jesus tauft mit dem Heiligen Geist (was alles theologische Deutung ist, die als Deutung Wahrheit für sich beansprucht).

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Von Jesus infiziert

Ein etwas weihnachtlicher Text – aber noch ist ja Weihnachtszeit (offiziell bis zum Wochenende …). Legen wir einen guten Endspurt ein!

Herzliche Grüße, Ruth Fehling

 Von Jesus infiziert

 krippaler Infekt mit Risiken und -Nebenwirkungen
 mich infizieren lassen nicht von Corona
 sondern vom Kind in der Krippe
 mich anstecken zu lassen von der Weihnachtsbotschaft
 weltweite Ausbreitung
 fiebern nach Friede und Gerechtigkeit
 die frohe Botschaft übertragen, den Geist inhalieren
 nicht alles schlucken müssen, aufatmen und durchatmen
 Masken fallenlassen dürfen, auf Mindestabstand verzichten
 Nähe und Kontakt suchen dürfen
 mit dem Kind in der Krippe in Berührung kommen
 mich tiefer in die Lebensgeschichte des Kindes hineinziehen lassen
 andere damit anstecken
 krippaler Infekt mit Risiken und Nebenwirkungen
 von Jesus infiziert
  
 Pfr. Wolfram Stockinger / Christel Holl 

1. Januar – Hochfest der Gottesmutter Maria

Aus der Zeitschrift Maria 2.0, Nr. 01 / Januar 2021

 Maria, dein Leben ist unser Auftrag. 
 An alle, die guten Willens sind.
  
 Maria, mit dir wagt Gott
 einen neuen Anfang.
 Lasst auch uns neu beginnen.  
  
 Maria, durch die göttliche Geistkraft
   hast du prophetisch geredet: 
 Dein Magnifikat ist kraftvoll
 und zukunftsweisend - bis heute.
 Lasst uns überzeugende Worte finden.
  
 Maria, durch dein "Siehe, ich bin die Magd
 des Herrn; mir geschehe nach deinem
 Wort" stellst du dich ganz
 in den Dienst Gottes.
 Lasst uns Gott dienen.
  
 Maria, du hast deinem Sohn als erstes
 von Gott erzählt.
 Lasst uns Botschafter*innen sein.
  
 Maria, durch dein bestimmendes Handeln
 bei der Hochzeit zu Kanaan
 wurde der Welt dein Sohn offenbar.
 Lasst uns handeln.
  
 Maria, du bist trotz großer Gefahr geblieben
 bis zum bitteren Tod deines Sohnes.
 Lasst uns bleiben.
  
 Maria, durch die Heilige Geistkraft
 wurde an Pfingsten deine Position
 als Mittlerin hervorgehoben.
 Lasst uns Mittler*innen sein.
  
 Maria, durch dich strahlt
 die weibliche Seite Gottes.
 Lasst uns vielfältig sein. 

Jahreswechsel

Text: Ruth Fehling, Zusammenstellung: Mirjam Bartberger


Anbei der Impulstext zum Nachlesen: Impulse zum Jahreswechsel

Beides kann auch für einen kleinen Gottesdienst zu Hause verwendet werden, den Rahmen können Sie schlicht halten: ein gemeinsames Kreuzzeichen zu Beginn, ein Lied (hören oder singen), dann den Impuls, der an verschiedenen Stellen die Gelegenheit zum Austausch gibt. Zum Schluss können Sie zusammen ein Vater unser sprechen und sich gegenseitig segnen.

Herzliche Grüße, Ruth Fehling

Heilige Familie?

Am vergangenen Sonntag haben wir in der kath. Kirche das Fest der heiligen Familie begangen. Hans Peter Hecking, Theologe und Länderreferent für das katholische Hilfswerk missio in Aachen schreibt hierzu:

Die „Heilige Familie“ im „Haus Nazareth“ hat sich als Idealbild von Familie in vielen Köpfen verankert. Das kommt nicht von ungefähr. Die katholische Kirche förderte die Verehrung der „Heiligen Familie“ seit dem 19. Jahrhundert. Sie reagierte damit auf die sozialen Folgen der Industrialisierung und der damit einhergehenden Zerrüttung traditioneller Familienstrukturen. Die verklärten Darstellungen der „Heiligen Familie“ sollten Familien zu einem christlichen Lebenswandel anregen. Eine gemalte Idylle, fromm-kitschig, die bis heute fortwirkt und die Familie so heilig machte, dass sie in der Wirklichkeit kaum bestehen kann.

Der ganze Artikel ist lesenswert.

Viele Grüße, Ruth Fehling

Unschuldige Kinder – das Fest einen Tag nach dem Fest der Heiligen Familie

Es ist interessant, dass die Kirche diese zwei Feste so eng nebeneinander gelegt hat. In diesem Jahr folgen beide Tage direkt aufeinander, das Fest der unschuldigen Kinder haben wir heute, am 28.12. gefeiert.

Kinder sind unschuldig: unschuldig an Mord und Vertreibung, an Krieg und Missbrauch. Kinder sind unschuldig an Hunger und Umweltzerstörung. Sie haben das alles nicht verursacht, doch werden sie in eine Welt hineingeboren, die sie – unschuldig – entsetzlich leiden lässt.

Die Kirche erinnert mit dem Fest der unschuldigen Kinder an die Vertreibung der Hl. Familie nach Ägypten. Sie finden diese Geschichte bei Matthäus.

Einen lesenswerten Artikel dazu möchte ich Ihnen ebenfalls anbieten.

Viele Grüße, Ruth Fehling