Weihnachten wirft seine Schatten und Lichter voraus

Thomas Ries

„Mache dich auf und werde licht“ – so beginnt ein Lied in Anlehnung an den Propheten Jesaja. Licht klein geschrieben. Nicht Licht.

Licht kleingeschrieben heißt so viel wie freundlich, hell, strahlend.

Es gibt sie, diese Lichtgestalten. Oder besser gesagt, diese lichten Gestalten. Die etwas ausstrahlen. Sind Sie auch eine Lichtgestalt? Eine lichte Gestalt?

„Mache dich auf und werde licht!“ Strahlen heißt nicht glänzen! Glänzen ist oberflächlich. Man muss nur lange genug polieren. Strahlen dagegen kommt von innen. Von einem Licht, das größer ist als wir. Mach dich auf und gib diesem Licht Raum. Das Strahlen kommt dann von ganz allein.

Gesegnet sein

jesus christus
segnet dich
und sendet dich
er sagt  
meine Hoffnung
ist in dir
ich gebe dir
hoffnung
auf veränderung  
meine kraft ist in dir
ich stärke dich
an leichten und
an schweren tagen  
für deine kleine
und für diese
große welt  
meine Liebe ist in dir
ich schenke dir
liebe genug für dich
und für andere  
geh im segen
und sei ein segen
ich gehe
mit dir  
Gottfried Heinzmann

Glaubst du noch, oder zweifelst du schon?

Inzwischen hat es sich auch unter „gläubigen“ Christ*innen eingebürgert, Zweifel zu akzeptieren. Das ist gewiss ein Fortschritt. Noch vor 50 Jahren waren Zweifel Zeichen der Abtrünnigkeit. Zweifelnde riskierten ihr Heil. Wer nicht glaubte, flog raus. Wer nicht glaubte, und im Kontext von Kirche blieb, redete lieber nicht darüber. Und was zu glauben war, war in die Sätze des Erwachsenenkatechismus gegossen. Es ging dabei nicht immer um „Verstehen“, es ging auch nicht immer darum, eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott aufzubauen. Es ging darum, das „Richtige“ zu glauben.

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Die Heilige Barbara 4. Dezember

von Alexandra Kunz – nach Gedanken von Anselm Grün

Die Heilige Barbara ist eine im Volk sehr beliebte Heilige. Sie gilt als Trösterin für die Gefangenen und Helferin der Sterbenden. Sie wurde im Jahre 306 enthauptet. Am 4. Dezember, ihrem Festtag, stellt man Kirschzweige ins Wasser, die an Weihnachten zu blühen beginnen.

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40qm, 5h und 10 Personen

Eine Person ist infiziert.

Streng genommen ist das kein Impuls – eher eine sinnvolle Informationsweitergabe. Ich glaube, Jesus würde wollen, dass wir nicht überängstlich, sondern klug und vorsichtig agieren.

Die ZEIT hat durchgerechnet, bei welchem Verhalten sich wieviele Leute anstecken werden. Man kann die Parameter selbst eingeben: mit und ohne Maske, FFP2 Maske, Lüftungsverhalten, Rededauer und Redelautstärke der infizierten Person. Raumhöhe.

Den link finden Sie hier.

Ich finde so etwas interessant, und ich hoffe, Sie auch.

Viele Grüße, Ruth Fehling

Wir brauchen einen langen Atem

von Thomas Ries

Draußen wird es immer später hell, immer früher dunkler und auch immer kälter. Wir sind mitten in der Pandemie. Ein Impfstoff wird kommen! Aber schnell kann aus dieser guten Nachricht eine Enttäuschung werden, da er noch auf sich warten lässt.

Wir kennen die Richtung, wir haben auch einen Kurs, nur können wir nicht einschätzen, wie lange diese Reise noch dauert.

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Schach matt – ein ungewöhnlicher Blick auf Christkönig

Am Sonntag endet das Kirchenjahr. Jesus wird als König gefeiert. Wir Christen sind Meister darin, herkömmlichen Begriffen einen völlig neuen Sinn zu geben. So wird das Kreuz zum Zeichen des Heils. Der König Jesus kommt nicht mit Prunk und dem Willen zur Unterwerfung daher. Er reitet auf einem geliehenen Esel – und stirbt mit einer Dornenkrone am Kreuz. Seine Königsherrschaft macht uns nicht erneut zu Sklaven, sondern zu Geschwistern und Freund*innen. Seine Königsherrschaft unterwirft uns nicht in ein neues Joch, sondern richtet uns auf zur Freiheit der Kinder Gottes.

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